Nachlesen 2009
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 Sonntag, 27. Dezember 2009 / 20.00 Uhr
Unter der roten Laterne
Liebe, Laster, Leidenschaft
 

Anna Haentjens und Hannes Grabau brachten die „Batavia“ ins Schwanken: liegend, sitzend und stehend sangen und rezitierten die Beiden nach Herzenslust, so dann auch diesen Abend.

Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass Joachim Ringelnatz Sinnlich-Frivoles in seinem Dichterhirn zimmerte? Hannes Grabau flüsterte an diesem Abend mit dem ihm eigenen Charme eine Auswahl dieser Ringelnatzschen literarischen Erotika direkt ins Ohr des Publikums.

Liederliches präsentierte Anna Haentjens: Mal schmachtend, dahin schmelzend, verrucht und  frech zeigt auch sie sich ganz einfach von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt. Ob als Mauerblümchen, Unschuldslamm, freche Göre, frustriertes Eheweib oder Vamp steht sie schon mal im Regen, sehnt sich nach einem starken Neandertaler, gibt ihre Erlebnisse in einem Büsumer Keuschheitsverein zum Besten. Oder sie hielt eine Ansprache als Bardame, sinniert beim Rauchen über den Vergleich von Männern und Zigaretten.

Sven Selle, der erfahrene Piano-Mann, begleitete jeden Zwischenton.

 



Anna Haentjens


Hannes Grabau

 

 
 Freitag, 25. Dezember 2009 / 21.00 Uhr
Jazz meets Soul
Melvin Edmondson und Rainer Schnelle

Alte Bekannte kamen erneut in das HAUS 13: Rainer Schnelle mit seinem Jazz-Trio – verstärkt durch den Sänger Mel Edmondson. Konnte es am 1. Weihnachtstag ein schöneres Motto geben als „Come together“? So lautet jedenfalls das neue Programm, gleichlautend zur jüngst erschienenen CD.

Viele der HAUS 13-Gäste erinnern sich noch gut an die vergangenen Auftritte Edmondsons; oder besser: an seine Stimme, die allen unter die Haut ging. Die Journalistin Margret Pantelmann schrieb über Mel: „Neben Weltstars wie Harry Bellafonte, Diana Ross oder Quincy Jones stand der Sänger auf der Bühne und führt die Hörer … mit jedem Lied in eine andere Klanglandschaft. Dieser Sänger macht keine Musik, er lebt sie“ und das wurde diesem Abend auch voll bestätigt.

Das Musiker-Trio besteht aus: Rainer Schnelle am Piano (ihn vorzustellen, hieße, Holz in den Wald zu tragen), Thomas

 



Jazz meets Soul

Himmel am Schlagzeug sowie Frank Skriptschinski am Bass.

Zusammen entwickelte die Gruppe ein Programm aus Klassikern des Pop, Jazz und Souls, wobei es das Ziel ist, jedem Song etwas Neues abzugewinnen. Songs von den Beatles, Ray Charles, Cole Porter, Gilbert O´Sullivan oder George Gershwin wurden neu bearbeitet und damit den künstlerischen Erfordernissen angepasst.

 

 
 Sonntag, 06. Dezember 2009, 20.00 Uhr
Liederjan
Weihnachtsprogramm am Nikolaustag:
"Loses zum Fest"

Für viele sind sie die älteste deutsche Boygroup mit Dame: denn seit mehr als 25 Jahren sind sie professionell auf Deutschlands Bühnen präsent. Auch in Holland, Belgien, Dänemark, Irland, der Schweiz und Österreich – sogar in Kanada und Mexiko traten sie auf. Sie erhielten diverse Preise, unter anderem den Deutschen Kleinkunstpreis und den Preis der deutschen Schallplattenkritik.
Liederjan – das steht für die unnachahmliche Art, mit witzigen Plaudereien den Zuschauern das Gefühl zu geben, man säße gemeinsam am Tresen.

Ihre Lieder werden auf den unglaublichsten Instrumenten gespielt und sind spöttisch, skurril, ohne dabei die norddeutsche Bodenständigkeit zu verlieren.
Jörg Ermisch, Hanne Balzer und Michael Lempelius, kurz: Liederjan, waren im HAUS_13
 

 



Liederjan

 Montag, 30.November 2009
Interkulturelles Theater DOGUS

"Isch liebä Disch!"
...ein Lustspiel "Im Namen der Liebe"

Von
Frank M. Ziegler, Manuel Meimberg
Regie: Jens Büttner

Das Interkulturelle Theater DOGUS  veranstaltete in den Räumen des Haus 13 an drei Aufführungsterminen das Lustspiel "Isch liebä disch!" Der Inhalt des Stückes: 

In 20 Jahren Ehe hat Jochen nicht ein einziges Mal „Ich liebe Dich“ zu Brigitte gesagt. Klar, dass Brigitte so langsam die Geduld verliert, vor allem jetzt, wo vor ihren Augen die eigene Tochter so einen netten Türken ehelichen will. Und Memmet sagt seiner Julia von morgens bis abends „Isch liebä Disch“! Neid kommt in Brigitte auf und sie schwört sich: Wenn ihr eigener Göttergatte diese drei Worte nicht bis zum 20ten Hochzeitstag über die Lippen bringt, dann verlässt sie ihn. 

Ein Stück, das in großen Teilen auch die Problematik aber auch die Chancen der Integration zeigt.
 

 


 Freitag, 20. November 2009 / 20.00 Uhr
Champions League - Aspirant im Haus 13:
Der HSV kam, sah und...!

Man ahnt es gleich, dass es sich beim „HSV“ nicht um die hanseatischen Edelkicker handelt, sondern um das Kabarett-Ensemble „Hamburger-Spott-Verein“.

Endlich, endlich, möchte man sagen: nach langer Zeit haben die drei Kabarettisten Christian Biermann-Ratjen sowie Gaby und Krischan Koch ein neues Programm auf die Bühne gebracht. Der vielversprechende Titel: „Endlich erwachsen“.

Und darum ging es: Die WG von einst trifft sich nach vielen Jahren wieder – zur Kitchenparty. Statt Yogitee gibt es jetzt Bressehuhn unter Zitronenkruste. Die großen Fragen, die sich in der Mitte des Lebens stellen, werden diskutiert: Darf man sich mit Lesebrille einen Joint drehen? Wie

 

 


bewege ich Sohnemann mit Mitte Zwanzig zum Ausziehen? Und: Bleiben wir beim Weißwein zum Huhn?

„Endlich erwachsen“ – endlich das Kabarett für die ganze Familie!

 
 Freitag, 13. November 2009 / 20.00 Uhr
Großer Abend im Haus 13:
Anna Haentjens

sang Jacques Brel

Wer kennt sie nicht, die bekannten Chansons, wie: „Ne me quittee pas“, oder „La chanson des vieux amants“, J´arrive“, „Bruxelles“ und, natürlich, „Amsterdam“? Das sind alles Stücke aus dem umfangreichen Chanson-Repertoire des Jacques Brel. Bislang wurde Brel in erster Linie von „Männern“ interpretiert, wie zum Beispiel sehr erfolgreich von Dominique Horwitz. Es ist deshalb etwas Besonderes, wenn jetzt im HAUS 13 Brels Chansons von einer weiblichen Stimme zu Gehör gebracht werden.

Anna Haentjens, am Klavier von Siegfried Gerlich begleitet, hatte eine Auswahl des umfangreichen Repertoires Jacques Brels zusammengestellt und gab außerdem Einblicke in das rastlose Leben dieses außergewöhnlichen Chansonpoeten.

 

 

Am Ende dann dankte das Haus 13 mit stehenden Ovationen.  Erst nach der dritten Zugabe verlies sie die Bühne und ein restlos begeistertes Publikum ging zufrieden nach Haus.

 
 Freitag, 6. November 2009 / 20.00 Uhr

Sven Selle Trio

Das Programm: "Signs"


Sven Selle
ist ein alter Bekannter des HAUS 13: häufig war er am Klavier als musikalischer Begleiter von Anna Haentjens zu sehen und zu hören. 

Jetzt gastierte er im HAUS 13 mit seinem Jazz-Trio in der Besetzung: Sven Selle (Klavier), Thilo Plümer (Kontrabass) und Matt Zentrich (Drums). 

Die Musik des Trios ist nicht einfach zu beschreiben: Melodische Linien und harmonische Finessen treffen auf Break-Beats und Walkingbass. Die sichere Intonation vom Bass und die ausgefeilte

 


Matt Zentrich, Marey Burns, Sven Selle
und Thilo Plümer

Rhythmik der Drums unterstützen die Ideen des Pianos auf ideale Weise. Tradition (Bill Evans Trio) und Moderne (Esbjörn Svensson Trio) werden miteinander verwoben.

 
 
 Sonntag, 08. November 2009 / 20.00 Uhr

Kabarettist Wolfgang Trepper

mit seinem Programm:"Halt ma eben"


Jeder Kabarettist und Comedian hat eine Grundüberzeugung. Eine, von der aus all seine Gedanken und Erkenntnisse starten. Die von Wolfgang Trepper lautet:

DIE BLÖDEN HABEN DIE WELTHERRSCHAFT ÜBERNOMMEN.

Und zwar überall. Im Fernsehen, in der Werbung, in der Bundesliga, im Supermarkt und in der Politik sowieso.

Überall. Wir sind schon in der Minderheit. Und so erzählt Wolfgang Trepper, der gelernte Hörfunkjournalist aus Duisburg, seine Geschichten. Witzig, auf den Punkt und manchmal - ganz überraschend - nachdenklich und feinsinnig. Dabei sind die Wechsel der Stimmung gewollt und durchaus "reine Absicht". Gerade das macht die Auftritte von Wolfgang Trepper außergewöhnlich. Und geben Hoffnung, dass doch noch was zu machen ist mit der Weltherrschaft der Blöden.

 


Wolfgang Trepper

Vielleicht können wir es ja noch drehen...
Wolfgang Trepper kommt auf Einladung des Stadttheater Elmshorns

 
 
 Mittwoch, 28. Oktober 2009 / 20.00 Uhr

Konzert mit Frank Ramond

Frank wer?

 


Zugegeben: Der Name sagt den Wenigsten etwas. Anders bei Annett Louisan, oder Roger Cicero, Ina Müller oder Barbara Schönberger – all diesen Künstlern hat Frank Ramon bei den ersten Schritten zum Olymp der Media-Control-Charts verholfen! 

Nun hat Frank Ramond beschlossen, den Paradigmenwechsel zu wagen, die Seiten zu wechseln und seine hochsensiblen Lyrics als Singer/Songwriter selbst authentisch zu interpretieren und auf die Bühne zu bringen. Am 6. November dieses Jahres veröffentlicht er sein erstes Album als „Eigen-Interpret“. Der Titel: „Frank Ramond – Große Jungs“.

Im HAUS 13 gab es die einmalige Chance, Ramond live zu erleben, als er sein Debütalbum vorstellt.

 

Review von Arne Tiedemann

 
 
 Sonnabend, 24. Oktober 2009 / 20.00 Uhr

Stefanie Seeländer

kommt mit dem Programm:

 


"Ganz schön ich*!"
*und Herr Schmid am Klavier

Die Schwäbische Zeitung bezeichnet Stefanie Seeländer als einen „Wirbelwind“, der über die Bühne fegt: „Mal haucht sie ein Chansons ins Mikro, mal trällert sie einen Schlager, nimmt sich und andere auf die Schippe – immer ist sie die perfekte Entertainerin.“ 

Stefanie Seeländer: das ist Musikkabarett pur. Charmant, schräg und selbstironisch nimmt sie ihr Publikum mit zu allen Höhenflügen und Härtefällen des Alltags. Das Ganze trocken kommentiert und geduldig unterstützt von Uli Schmid, der sie am Klavier begleitet. 

„Ganz schön ich“ ist bereits Seeländers drittes Programm, über das die Neue Presse Hannover urteilt, es sprühe „vor Witz, Charme und musikalischem Niveau.“

 


Stefanie Seeländer

   
 

 Nachlese -  2. Oktober 2009

Farmers Road Blues Band:

Unplugged-lich gut drauf!

 


Bereits im vergangenen Jahr startete die Farmers Road Blues-Band im HAUS 13 ein Experiment: Statt mit gewohnter elektronischer Unterstützung wollte die Band ihr Repertoire „unplugged“ dem Publikum präsentieren. „Es war eben solch eine Idee“, erinnert sich Frontman Dirk Theege, „aber dann haben wir erst beim Proben gemerkt, auf welch eine große Herausforderung wir uns eingelassen haben. `Unplugged´ bedeutet, dass man alles sehr gut hört – leider auch die Fehler!“Doch das HAUS 13 – Publikum hat die Mühe dann ordentlich honoriert: mit vollem Haus (13) und reichlich Applaus.

Lesen Sie zu dieser Veranstaltung den ausführlichen Review:
Review von Arne Tiedemann
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Farmers Road Blues Band
Dirk Theege, Tine Wichmann, Olaf Barkow, Sven Lange, Ralf Gehrt, Randolf Muhl und Jens Bornhöft-Juhl


Weiter Informationen zur Band finden Sie unter:
www.farmersroad.de

 

 
Donnerstag, 10. September 2009, 20.00 Uhr

Wir feierten das 10jährige Jubiläum
des HAUS 13:

mit den "Hamburger Gesichtern".


Seit 10 Jahren  organisieren wir im HAUS 13 „Kleinkunst-Veranstaltungen“ – das wollen wir jetzt feiern und haben dazu die „Hamburger Gesichter“ eingeladen. 

Drei Mann - viel Ecken. Die „Hamburger Gesichter“, diesmal in Gestalt von Lutz von Rosenberg-Lipinsky, Detlef Wutschik und Nils Loenicker, heizten im Haus 13 kräftig ein! Das Sommerloch wurde endgültig zugeschüttet, und der Schlussspurt zur Wahl eingeläutet. Lutz von Rosenberg-Lipinski in bester 'Stand up'  Manier, Detlef Wutschik ließ die Puppen tanzen und Nils Loenicker  von Alma Hoppe ließ „Bauer Hader“ zu Wort kommen. Und das nicht zu knapp! 

 

 



Lutz von Rosenberg-Lipinsky, Sebastian Schnoy
und Niels Loenicker

 

 

 

 Freitag, 15. Mai 2009

Zum 40jährigen Jubiläum:

The Turning Point
live, mit Dirk Theege und Band!

"The Turning Point" ist eine der wichtigsten Schallplatten der Musikgeschichte:  "Unplugged" wurde hier erfunden - von niemand anderem als John Mayall, dem Übervater  - nicht nur des europäischen Blues, sondern der Popmusik überhaupt. 

Wie sehr wir mit dieser Veranstaltung im Trend lagen, zeigt folgendes: Am
9 Mai, spielte Mayall in der FABRIK Hamburg. Das Konzert war restlos ausverkauft! Einer der Gäste: Dirk Theege, der die Chance nutzte, ein paar Worte mit Mayall zu wechseln .

Der Blues-Titan war restlos begeistert von der Tatsache, dass „The Turning Point“ in Elmshorn live gespielt wird – und er wünschte uns viel Erfolg. Jetzt haben wir für die Veranstaltung auch noch die guten Wünsche des Meisters. Herz, was willst du mehr…„
The Turning Point“ – das war vor 40 Jahren eine Revolution! Ein Live-Konzert ohne Schlagzeug, das man auch überhaupt nicht vermisst. Stattdessen gibt es subtile Akustik-Töne sowie einen durchaus kräftigen Beat, der von der Bassgitarre vorgegeben wird. Die weitere Instrumentierung: eine fantastische 

 


Akustikgitarre, Querflöte oder, alternativ, Saxophon sowie die Mundharmonika als das eigentlich dominierende Soloinstrument.

Die Platte bietet eine unglaubliche Vielfalt von kraftvollen Beats (wie "The Laws must Change"), zarten Balladen, kreativen Blues-Stücken und, zum Abschluss, dem wahnsinnig schnellen "Room to Move".

Aufgenommen wurde dieses epochale Werk im Sommer 1969. Vor genau 40 Jahren!

Dirk Theege hatte sich lange vorgenommen, „The Turning Point“ live auf die Bühne zu bringen und lange nach den richtigen Musikern für dieses ungewöhnliche Bluesprojekt gesucht. Er hat sie gefunden:

Olaf Barkow:
Tenor-Sax, Alt-Sax, Flute, Mouth Percussion,
Tommi Eisenblätter:
Accustic Fingerstyle Guitar sowie
Jens Bornhöft-Juhl:
Bass.
Dirk Theege
selbst sorgt für den Gesang und spielt Telecaster Guitar, Bluesharp, Slideguitar und Mouth Percussion.

 

 Donnerstag, 30. April 2009

Die "Tanz in den Mai - Party"
mit Lübecks DJ Stanley Head

 

Die Elmshorner Kleinkunstbühne Haus 13 blickt auf einen erfolgreichen Start in das Jahr 2009 zurück: „Wir haben eine Reihe sehr stimmungsvoller Veranstaltungen gehabt, die auf positive Resonanz beim Publikum stießen“, resümierte die Vereinsvorsitzende, Anna Haentjens, die vergangenen Veranstaltungen.

Das haben wir mit einer Tanzfete in den Mai gefeiert.

Der Lübecker DJ Stanley Head, der seit mehr als 15 Jahren für sein Publikum unterwegs ist, hat uns mit schwungvoller Musik unterhalten. Ob Rock der 70er und 80er, Soul von James Brown bis Gloria Gaynor, Latin und Reggae, Blues und Jazz

 

oder Pop von Heute. Dieser Mann hatte alles dabei, was groovt und das Tanzbein in Bewegung versetzte.

 

 Donnerstag, 26. März 2009

Edmondson mit Classical Dream
"So noch nie gehört!", raunt das Publikum

Die Idee für diese Gruppe kam auf einem Dachboden beim Kramen in Notenkisten. Unmengen an alten Schätzen des "Goldenen Zeitalters der 30er Jahre" fanden sich dort. Gemischt mit modernen Titeln sowie durch die Art der Interpretation auf „klassischen“ Instrumenten ( Geige, Klavier, Querflöte, Cello) entstand ein Sound, den  die Zuhörer so noch nie gehört hatten.

„Your are the Sunshine of my Life“ (Stevie Wonder), „New York, New York“ (John Kander) oder Evergreens von Georg Gershwin, John Lennon und Cole Porter: gespielt wurden diese Songs vom Ensemble „Classical Dreams“, das aus professionellen Hamburger Künstlern besteht, die sich durch langjährige Orchestertätigkeit und als Solisten viel Erfahrung erworben haben.  

Star des Konzerts war der Sänger Melvin Edmondson, der seine Karriere im New York der Siebziger Jahre als Backgroundsänger von Harry Belafonte und  i

 

 


Classical Dreams

als Darsteller am Broadway startete. Heute ist „der Mann mit der samtenen Stimme“ vielen ein Begriff durch seine Engagements bei der „Buddy Holly Show“, „Jesus Christ Superstar“, „A Tribute to Nat King Cole“ und andere mehr.

Das Publikum war von diesem Abend begeistert und der Abend endete nach drei Zugaben zufrieden bei einem Gläschen Wein
am Tresen.

 
 Nacht der Gix - 21. März 2008


Die „Nacht der GIX“ in sechs Clubs: HAUS 13 war dabei!

Zum 9. Mal fand in Elmshorn die bereits legendäre „Nacht der GIX“ statt. In sechs verschiedenen Clubs fanden gleichzeitig die LifeACTS statt.

www.nacht-der-gix.de
Das Programm-Magazin (6 MB)

 

Review:

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Andi Steil


Andi Steil ist vielen aus verschiedenen Fernsehauftritten bekannt. So war er etwa im „Quatsch Comedy Club“ (Pro7) oder in „Samstag Nacht“ (RTL).

Steil präsentiert eine Symbiose aus Musik und Komik. Er paart Slapstick mit Clownerie. Der Kölner Stadtanzeiger  schrieb über ihn: „Andi Steil verblüfft mit einer grenzüber-schreitenden Performance, in der er alle möglichen Instrumente in Kombination mit originellen stimmlichen und sprachlichen Äußerungen zu einem Ganzkörperkunstwerk gerinnen.“

Dieter Nuhr beschrieb ihn treffend: „Ich denke, Sie stimmen mir zu, wenn ich recht in der Annahme gehe, dass er nicht mehr alle hat!“.
 

 

 
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Daniel Malheur


Aus einem Trichtergrammophon ertönen einstmals berühmte Tanzorchester von original Schellackplatte. Dazu schmeichelt dem Ohr der warme Tenor des Daniel Malheur. Mit charmanter Conférence, atemraubenden Garderobenwechsel und herrlichen Konzert-Grammophonen entführt er sein Publikum ins wilde Berliner Nachtleben der 20er Jahre.

Liebe, Lust und Laster sind die beherrschenden Themen des MonokelPop, einzigartig von Malheur interpretiert. Mit dieser „Schellack-Platten-Karaoke-Show“ gehört Malheur zu den Geheimtipps der 20er Jahre Szene, die in Berlin stark im Kommen ist.

 

 
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Wiebke Wimmer


Besucher des HAUS 13 kennen Wiebke Wimmer sehr gut: als Solistin ebenso wie als Mitglied des Improvisationstheaters „Steife Brise“. Anderen mag sie noch von „Queen Bee“ bekannt sein, wo sie neben Ina Müller und Edda Schnittgard wirkte.

Die „wunderbare Wimmer“ (Hamburger Abendblatt) bedient sich Songs von, zum Beispiel: Duke Ellington, Tom Waits oder The Cure und versieht diese mit deutschsprachigen Interpretationen. Zwischen den Liedern erzählt sie haarsträubende Geschichten und improvisiert sich um Kopf und Kragen.

Begleitet wird Wimmer von dem Musiker Markus Glossner.

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Michael Krebs


… ist ein guter Bekannter: er gastierte bereits drei Mal im HAUS 13 – stets mit großem Erfolg!

“Michael Krebs rockt die Kleinkunst,” schrieben die Stuttgarter Nachrichten über ihn, und seine Mutter flehte: “Bub, mach mir koi Schand!“. Doch  Mama muss jetzt tapfer sein, denn ihr Michael will endlich die erotische Explosion. Mit Klavier, Gitarre, Taschenkeyboard, Loopgerät und allem, was ein Popstar so braucht, geht der schwäbische Dorfcasanova auf Roadshow.

Seine Songs sind eine verführerische Mischung aus Kitsch und Schweinkram, dazu glitzernde Musikalität vom Rock über Jazz bis zum Lagerfeuerlied, obendrein eine großartige Stimme - und nicht zuletzt der Dialekt, dem oifach koi Frau widerstehe kann: „Desch brudaal!“
 

 

 
 

 Freitag, 20. März 2009

Paul Goodyear
spielt den "Bluesrockpop"

Ein Mann, eine Gitarre und gute Freunde, die Spaß auf der Bühne haben: Das ist die Paul-Goodyear Band.  Wo der englische Musiker mit seiner Gang auftritt, steht der Saal unter Strom. Das erwarten die vielen Fans in Ham-burg und dem Kreis Pinneberg von ihrem Lieblingsgitarristen.

Goodyear, der seit Jahren in Elmshorn lebt, gibt vielen Gruppen in der Region Format, unter anderem „Schmitz Katze“. Auftritte in Elmshorn, Uetersen, Pinneberg, Hamburg und dem norddeutschen Raum halten  Paul Goodyear auf Trab.

Zum Konzert im Haus 13 bringt er Musikerkollegen aus Hamburg mit. Unter anderem werden Louis-Marie Baccorolle (Bass, Gesang) und  Rene Weise (Schlagzeug)  dabei sein.

 

 


Paul Goodyear

Was es zu hören gab, können Sie im nachfolgenden Review von Arne Tiedemann nachlesen. Natürlich wie Blues, Rock und Pop – eben handgemacht..

Review von Arne Tiedemann

 Samstag, 14. März 2009

Steife Brise
Neuer Aufschlag von „Steife Brise“ im HAUS 13!


Das Ensemble Steife Brise mausert sich all-mählich zu einem Dauerbrenner in der Adolf-strasse 13: Mit Ihrem Auftritt am Samstag, 14. März 2009, ist das halbe Dutzend voll. Die Häufigkeit ihrer Präsenz hat folgenden Grund: 

Steife Brise ist Improvisations-Theater pur! Wenige Sekunden haben die Schauspieler Zeit, um die Vorgaben aus dem Publikum auf der Bühne in Szene zu setzen. Dabei beeindruckt das Ensemble durch Tempo und Assoziationsreichtum. Auf diese Weise entstehen immer neue, abwechslungsreiche Szenen, so dass „Wiederholungsgefahr“ quasi ausgeschlossen ist. Es wundert nicht, dass das HAUS 13 – Publikum stets von der Performance der Gruppe begeistert war.

 

 


Steife Brise

Lesen Sie zu dieser Veranstaltung den ausführlichen Review
von Arne Tiedemann.

Nachlese von Arne Tiedemann

 

 Freitag, 20.02.2009, 20.00 Uhr

Gitarrenabend mit
Michael Graefe
und Band


Der Gitarrist Michael Graefe spielt 6- und 12-saitige Akustikgitarren und benutzt neben der klassischen auch viele offene Stimmungen. Seine Eigenkompositionen erzählen kleine Geschichten, in denen Alltagserlebnisse verarbeitet werden. 

Jetzt kam er mit seiner Band namens MOHANDERS“ ins HAUS 13. Seine musikalischen Mitstreiter sind: Sven Bäzner (Gesang, 6- und 12-saitige Westerngitarre und Blues-Harp) sowie Alex Schalt (am Bass). 
Neben den Stücken ihrer ersten, 2006 erschienenen, CD „End Of Our Lies“ stellen die MOHANDERS auch neue Stücke aus der für 2009 geplanten CD „Ocean Road“ vor.
Interessant bei Graefe: damit die Instrumente seinen persönlichen Bedürfnissen entsprechen, baut er seit 1980 einen Großteil seiner Gitarren selbst!

 

 


Michael Graefe

 
 Donnerstag, 29.01.2009 , 20.00 Uhr

Kabarett mit
Tobias Mann
im HAUS 13.

 


„Man(n) sieht sich!“, lautet vielsagend das neue Programm von Tobias Mann.

Kennern der Szene ist Mann seit längeren ein fester Begriff: als quirliger Frontsänger der A cappella – Formation „Aca-Pella“. Jetzt kommt Mann allein, mit Gitarre, Klavier und Mundwerk im Anschlag. 

Er zieht in seinem Programm sämtliche komödiantischen Register: Als Mitglied einer Altersgruppe, die auf die Frage „Wo komme ich her, und wo gehe ich hin?“ immer häufiger mit „Von der Uni und zum Arbeitsamt!“ antworten muss. 

 

 


Tobias Mann

Tobias Mann berichtet zur Lage der Nation und hat den Narrenspiegel ohne politischen Weichspüler fest im Griff!

 
 Dienstag, 27.01.2009, 19.00 Uhr eine Veranstaltung der Stadt Elmshorn

Die Stadt Elmshorn führt seit mehr als 10 Jahren Gedenkveranstaltungen für die Opfer des Nationalsozialismus durch. Dieses Jahr im HAUS 13.

 
Katja Lachmann von der "Familie Lachmann"

Hierzu ward das Hamburger Ensemble „Familie Lachmann“ eingeladen, das eine lebhafte Darbietung typischer Klezmer-Musik zeigten.
 

 

1993 ist die ukrainische Familie Lachmann nach Deutschland ausgewandert und musizierte zunächst im engeren Bekanntenkreis, um den neuen deutschen Freunden die eigene Mentalität nahe zu bringen. Die Freunde waren so beigeistert und meinten, derartiges musste unbedingt öffentlich aufgeführt werden.
So schrieb das Hamburger Abendblatt: "Ein Bekenntnis zur Lebenslust, importiert aus Russland. Ihre Klezmer-Musik gehört zum Mitreißendsten, was in Hamburg zurzeit so auf die Bühne kommt..."

Begleitend wird Bürgervorsteher Karl Holbach aus dem Buch „Auschwitz Gedichte“ vorlesen und Dias zu diesem Thema zeigen. Die Veranstaltung beginnt um 19:00h (Einlass ab 18:00h)

 

 
 Donnerstag, 22.01.2009 , 20.00 Uhr

Jazz-Legenden im HAUS 13:
Günther Fuhlisch und „Ladi“ Geisler
 


Eigens für diese Konzert hatte der Hamburger Jazz-Saxofonist Ralf Böcker eine Band zusammengestellt: „JazzPuls“. Hightlight dieses Quartetts sind die beiden Jazz-Legenden Günther Fuhlisch und Ladi Geisler.

Günther Fuhlisch ist Radiohörern noch bestens aus seiner Zeit als Leiter der NDR-Bigband bekannt. Zwischen 1953 und 1978 war er für den NDR als Arrangeur, Komponist, Rundfunk- und Schallplattenproduzent tätig.

2001 wurde Fuhlisch mit dem Louis-Armstrong-Gedächtnis-Preis und mit der Biermann-Ratjen-Medaille ausgezeichnet.

2003 ging der Louis-Armstrong-

 



Jazz Puls

Gedächtnis-Preis an den Gitarristen Ladislav „Ladi“ Geisler; in der Begründung der Jury heißt es, Geisler habe „in jahrzehntelangem Wirken … in äußerst erfolgreicher Weise die Ideale des swingenden Jazz vertreten.“

 

 Samstag, 17.01.2009 , 20.00 Uhr

Bauer Hader
kommt: mit den „Entermännern


Sein Gesicht ist mittlerweile allen bekannt: Durch viele Fernsehauftritte hat der Kabarettist Nils Loenicker (vom Kabarett-Duo Alma Hoppe) die Figur des „Bauer Harder“ in unsere Gehirnwindungen geritzt.  

Allzugut ist noch in Erinnerung, als er im vergangenen Jahr im HAUS 13 mit den Worten auf die Bühne trat: „Moin, moin, mein Name ist Bauer Harder; ihr dürft auch Bauer zu mir sagen“ – und damit gleich die erste Lachsalve produzierte.

Der Zweite bei den Entermännern ist der Musiker Matthias Winkler („Musik ist das halbe Leben. Rest kannst vergessen!“). Beide haben Ihr
Programm aktualisiert, das

 



Niels Loenicker als Bauer Harder

hervorragend zum Zeitgeist passt. Der aktuellen Finanzkrise zum Trotz verabreichen die Beiden dem Publikum einen bahnbrechenden Anlagetipp: „Bei Ebbe Land verkaufen!“.

 Review von Arne Tiedemann
Jetzt will er auch spielen!
Frank Ramond begeistert das Haus 13 restlos.


Nicht oft wurde einer Veranstaltung im Haus 13 so derart erwartungsfreudig entgegengefiebert und schubkarrenweise mit Vorschusslorbeeren versehen wie diese. Beides jedoch eindeutig zu Recht. Der Auftritt von Frank Ramond hier bei uns in Elmshorn war schon etwas wirklich besonderes.

Ramond war bislang nur versierten Kennern ein Name und darüber hinaus lediglich solch Leuten bekannt, die auf CD-Hüllen auch das Kleingedruckte lesen. Trat er bislang nahezu ausschließlich als Texter für zuletzt Barbara Schöneberger, Ina Müller, Annett Louisan und Roger Cicero in Erscheinung und ist verantwortlich für Lieder wie etwa „Zieh die Schuhe aus“, „Frauen regier´n die Welt“ und „Das Spiel“, geht er jetzt selbst auf die Bühne und hinter´s Mikrofon.  

 



Frank Ramond

weiter

 

     
Nachlesen 2008

HAUS 13 --- Adolfstrasse 13 --- Elmshorn